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Autor Kommentar
sandra eMail an sandra schicken
Eintrag 65 vom 10.09.2009, 18:08
Herkunft: deutschland
Achtung!
auch mein lieber mann holger starb an hirnbluten. ich kann nicht beschreiben wie es in mir aussieht. er starb am 05.08.09
Anna 1409 eMail an Anna 1409 schicken
Eintrag 64 vom 10.09.2009, 17:29
Herkunft: NRW
Mein Mann starb am 15. August 2008 an Krebs.45 Jahre waren wir verheiratet, er war 64 Jahre alt.(jung)

Mein Herz ist voller Traurigkeit, er fehlt mir so sehr...
Nichts ist mehr, wie es mal war.....

Aber, es bleibt mir überall noch eine Freude....ab und zu.......

Anna

Ich weiß mir kein schöneres Gebet,
als das, womit die alt-indischen Schauspiele schließen:

" Mögen alle lebenden Wesen von Schmerzen frei
bleiben!"

Schopenhauer
sabine eMail an sabine schicken
Eintrag 63 vom 28.01.2009, 13:53
Herkunft: Deutschland
Mein Mann war erst 52 J. und ist an einer Hirnblutung
ohne Voranzeichen überraschend verstorben. Ich konnte
ihn nichts mehr fragen, wie es ohne ihn weitergehen soll.
Ich bin ganz fertig. Ich kann nicht mehr und will auch nicht mehr.
Doris eMail an Doris schicken
Eintrag 62 vom 16.01.2009, 10:07
Herkunft: Tuzla, Bosnia Herzegovina
Ich finde den Aufbau eurer Seite sehr gut.
Hana
Eintrag 61 vom 27.12.2008, 13:05
Ich möchte euch Allem für das kommende Jahr 2009
Gesundheit wünschen und viel Mut zu finden um nach vorne zu schauen.
Danke, dass es euch gibt.
Nirtak eMail an Nirtak schicken
Eintrag 60 vom 18.12.2008, 23:49
Herkunft: Dresden
Hallo an Alle ,
ich möchte mich mal wieder melden und Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr 2009 wünschen.
Ich habe , sehr viel durch Eure Hilfe , mein Leben neu gestaltet . Ich denke mit einem lachenden und einem weinenden Auge an die Vergangenheit , sehe aber mit beiden Augend lachend in die Zukunft.
Liebe Grüße von Katrin
hannah_cash eMail an hannah_cash schicken
Eintrag 59 vom 08.12.2008, 16:00
Herkunft: ruhrgebiet
Hallo an Alle,

ich habe das Forum gerade entdeckt, mich eingeschrieben und ... mir laufen die Tränen übers Gesicht.
So viele Menschen, die ihren Partner durch den Sekundentod verloren- das hätte ich nie gedacht!
Ich glaubte, ich bin die einzige, der so was zustößt und lese nun, dass es vielen Menschen so geht- danke für die Beiträge!

Mein Lebenspartner (wir waren nicht verheiratet, aber trotzdem nenne ich ihn nachfolgend "mein Mann") starb am 10.03.07 am plötzlichen Herztod.
Wir wohnten nicht zusammen, lebten jedoch entweder in meiner oder seiner Wohnung.
An besagtem Tag kam ich morgens zu ihn und wir verabredeten uns zum Abendessen, gemeinsam kochen usw.
Ich musste arbeiten, da ich damals selbsständig war (der Tag war ein Samstag).

Auf dem Heimweg gegen 17°° Uhr fuhr ich an seiner Wohnung vorbei. Ich sah am auf das zur Straße gerichteten Fenster, dass er zuhause war, wolllte aber aus einem mir damals nicht verständlichen Grunde nicht zu ihm.

Als ich zuhause war und geduscht hatte, rief ich bei ihm an- keine Antwort.
Er besaß nur das Handy, keine Festnetznummer.

Ich war sauer.
Mein Mann war Alkoholiker und ging mit jedem mit, der ihm was zu trinken versprach. Daher besaß er auch nur das Handy und hatte keinen Festnetzanschluß mehr.
Sicher waren wieder Kumpel vorbei gekommen und hatten ihn abgeholt. Mit der Zuverlässigkeit hatte er es nicht mehr, seit er alkoholkrank war, und das war schon einige Jahre.

Ich telefonierte die ganze Nacht und die nachfolgenden Tage hinter ihm her.
Am Montag war das Handy aus- der Akku leer. Das ahnte ich damals schon, wußte es allerdings nicht.

Ich haderte mit ihm- weggegangen bist du, und nun läßt du das Handy aus, damit dich niemand belästigen kann... und so weiter.

Zwar hatte ich einen Schlüssel zu seiner Wohnung, aber irgend etwas hielt mich davon ab, zu ihm zu gehen.
Am Donnerstag Abend kam ein gemeinsamer Bekannter zu mir. Er fragte mich, wo er wäre, und ich erwiderte, dass ich das nicht wisse. Und dass es mir auch egal wäre, denn ich hätte die Nase voll von seiner Unzuverlässigkeit, die ich 10 Jahre lang mit machte.

Der Bekannte sah mich seltsam an und fragte, wann ich ihm zum letzten Male gesehen hätte. Ich erwiderte, am 10.03. Dann stand der Bekannte auf und sagte, er wolle in u.´s Wohnung, er wäre tot.
Ich gab ihm meinen Schlüssel, wollte auf gar keinen Fall meinen Mann tot sehen.

Am nächsten Morgen kam der Bekannte und teilte mir mit, dass U. seit einigen Tagen tot in seiner Wohnung gelegen hatte. Der Bekannte kaufte eine Kiste Bier, und das ist alles, was ich noch weiß.
Danach war ich emotional... ebenso tot wie mein Mann.
Eine Woche lang ging ich noch arbeiten, wie betäubt.
Man funktioniert, aber das ist auch alles.

Dann löste ich mein Geschäft auf und trank.
Trank, weinte, trank, trank, weinte, trank weiter.
Ich bin nach drei Wochen, einige Tage nach seiner Beerdigung, in eine Alkohol-Entgiftung gegangen, die eine Unterbrechung meines Tagesablaufes und örtliche Distanz zu ihm und zu meinen Erinnerungen brachte.

Doch in meinem Herzen ist er immer noch.
Obwohl es jetzt 21 Monate her ist, dass er seinen sichtbaren Körper verließ, sehne ich mich nach ihm.
Weine, träume von ihm, vermisse ihn.

Im Sommer war ich sechs Wochen in einer Reha, da ich seit seinem Tod arbeitsunfähig bin.
Die brachte nichts.
Man sagte mir- er ist tot, und "jetzt müssen Sie an sich denken".
Tolle Wurst!

Ich muss reden, immer wieder reden über das, was zwischen uns war, das so Besonders war wie nichts zuvor in meinem Leben.
Nur so werde ich mit meiner Trauer klar kommen.

Hierzulande wird der Tod ausgeklammert.
Alles, was nicht mehr effektiv oder effizient ist, wird weggemacht, fallen gelassen. Trauende Menschen passen nicht in das Bild vom globalen, flexiblen Ego-Menschen.

Danke für dieses Forum!

lg
Hannah_Cash
Petty
Eintrag 58 vom 05.12.2008, 22:06
Herkunft: Ungarn
Hallo lieber "Gast" aus Dresden !
Ich weis nicht warum Du so schnell aus dem Chat verschwunden warst aber wenn Du Dich noch mal melden willst dann hinterlass bitte hier eine Nachricht.
Liebe Grüsse : Petra (aus der alten Heimat)
Hannelore eMail an Hannelore schicken
Eintrag 57 vom 19.09.2008, 00:21
Herkunft: Hannover
Ich habe mich bei Euch einmal umgeschaut, eine schöne Seite habt Ihr da gemacht.
elebalo eMail an elebalo schicken
Eintrag 56 vom 16.09.2008, 20:37
Herkunft: Deutsche in der türkei
Ich war 2 jahre so unendlich glücklich und dann starb mein mann an plötzlichen akuten Nierenversagen ich wusste nicht das man von dem vollkommenen glück in das völlige unglück stürzen kann 2 jahre und 6 tage ehe war alles was uns vergönnt war und davon waren die letzten 40 Tage schon die Hölle -wir hatten an meinem 60. geburtstag geheiratet und hofften lange glücklich sein zudürfen - warum nur nicht ?
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